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Stadtmuseum Bludenz

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Museum der Stadt Bludenz
6700 Bludenz
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In der historischen Altstadt, im „Oberen Stadttor“. Ur- und frühchristliche Funde, Exponate und Schaustücke zeugen von der bewegten Geschichte der Vorarlberger Kleinstadt.

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CHRONLOGIE
1921
Nach zweijährigen Vorarbeiten erfolgt die Gründung des Museums- und Heimatschutzvereins Bludenz-Sonnenberg-Blumenegg im Gasthof Eisernes Kreuz in Bludenz. Das vorrangige Ziel des Vereins ist die Gründung eines Heimatmuseums.

1922

Das Bludenzer Heimatmuseum im Oberen Tor wird mit einem Festakt eröffnet. Die treibende Kraft hinter der Museumsgründung ist der bekannte Bludenzer Lehrer, Stadtarchivar und Heimatforscher Alfons Leuprecht. Nach Auffassung Leuprechts soll das Museum Elemente der Ortsgeschichte, der Volkskunde, des Handwerks und der Kunst, der Industrie, des Gefallenengedenkens, der Erdbildungslehre sowie der Pflanzen- und der Tierkunde einschließen.

1933
Stadtarchivar Karl Hane und der Obmann des Museums- und Heimatschutzvereines, Ferdinand Rief, beginnen mit der Inventarisierung der über 6500 Sammlungsgegenstände. Im Jahre 1935 ist dieses Projekt weitgehend abgeschlossen.

1935

Der damalige Bundespräsident Dr. Wilhelm Miklas besichtigt das Heimatmuseum Bludenz.

1938
Mit dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich ändert sich auch die Situation des Bludenzer Heimatmuseums. Das Museum wird dem deutschen Heimatverband mit Sitz in Düsseldorf unterstellt. Durch zahlreiche sogenannte „kriegswichtige Maßnahmen“ wie Luftschutzverordnungen wird das Museum stark in Mitleidenschaft gezogen.

1945
Der Bludenzer Bürgermeister Eduard Dietrich nimmt das Museumsgebäude und sein Inventar unter die Obhut der Stadt Bludenz und verhindert so die Konfiszierung sogenannten „Deutschen Eigentums“.

1947

Nachdem der Museums- und Heimatschutzverein seine Tätigkeit eingestellt hat, übernimmt die Stadt Bludenz 1947 die Erhaltung des Museums. Von 1948 bis 1950 erfolgten im Museum bauliche Verbesserungen.

1963

Das Museum muss auf Grund rechtlicher Probleme im Zusammenhang mit Raumabtretungen im ans Obere Tor angrenzende Ehrenbrandt’sche Haus geschlossen werden.

1971
Das Museum wird wieder eröffnet. Die Gestaltung entspricht bis heute den Konzepten Alfons Leuprechts aus den Gründungsjahren des Museums.

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